Die Hüttengeschichte

Die Gustav's Hütte wurde in ihrer Ursprungsform vor über 100 Jahren als Dreschhütte gebaut und viele Jahrzehnte verwendet. Im Inneren wurde zu seiner Zeit die Spreu vom Getreide getrennt. Weizen-, Roggen-, Dinkel- und auch Gerstenähren wurden damals mit den üblichen Dreschflegeln im sogenannten Wechselschlag  geschlagen, so dass das Korn aus den Ähren fiel und sich auf dem Boden absetzte.

Das übrige Stroh wurde in der früheren Landwirtschaft für die Bettung der Ställe von Pferden, Schweinen und Kühen verwendet.

Mit Pferdefuhrwerken wurde das Getreide zu den verschiedenen Regnitzlosauer Mühlen wie  Klötzlamühle, Huschermühle und Hopfenmühle gefahren. Das eigene Mehl wurde dann schon vor dem 1. Weltkrieg für das Backen von verschieden Gebäcken verwendet und in einem kleinem Laden im Haupthaus zum Verkauf angeboten. Der Namensgeber der Hütte, Gustav Wunderlich, hatte ab 1910 in der Hütte gedroschen und in der Bäckerei gebacken. Während des 1. Weltkrieges übernahm seine Frau Christiane Wunderlich die komplette Landwirtschaft und das Backen, während er den Kriegsdienst leistete.


Ab 1963 wurde das Dreschen in der Hütte eingestellt um sich ausschließlich um das Backen zu kümmern, die Bäckerei besteht bis zur heutigen Zeit. 


Erst im Jahre 2013 wurde mit dem Umbau der Gustav's Hütte begonnen um sie in eine Eventscheune für verschiedene Festlichkeiten und Veranstaltungen zu verwandeln. 

Sehen Sie selbst, ob es uns gelungen ist, in der Gustavs`Hütte locker und zünftig feiern zu können!